Rechtliche Fragen und Formulare

Rechtliche Informationen und Formulare

Eine gute rechtliche Unterstützung schafft Klarheit und entlastet: Sie sichert persönliche Wünsche am Lebensende und hilft bei schwierigen Entscheidungen.

Patientenverfügung
  • Regelt schriftlich, welche medizinischen Maßnahmen im Fall einer schweren Erkrankung oder am Lebensende gewünscht oder abgelehnt werden.
  • Unterstützt ÄrztInnen und Angehörige bei Entscheidungen.
Eine Patientenverfügung sollte regelmäßig überprüft und bei Bedarf aktualisiert werden.
Patientenverfügung
Vorsorgevollmacht
Mit einer Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson benannt, die im Ernstfall Entscheidungen treffen darf – z. B. in medizinischen, finanziellen oder organisatorischen Angelegenheiten.

Wichtig ist eine möglichst präzise Formulierung der Vollmacht.
Betreuungsverfügung
Falls keine Vorsorgevollmacht vorliegt, kann eine Betreuungsverfügung festlegen, wer im Fall der Entscheidungsunfähigkeit als rechtliche Betreuung eingesetzt werden soll.

Das Gericht berücksichtigt diese Wünsche bei der Auswahl einer Betreuungsperson.
Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende
PatientInnen haben das gesetzlich verankerte Recht, über medizinische Maßnahmen informiert zu werden und eigenständig zu entscheiden.

Auch die Ablehnung lebensverlängernder Maßnahmen ist möglich, wenn sie dem erklärten Willen entspricht.
Weitere Unterstützungen
  • Unterstützung durch Fachstellen Sozialdienste, Palliativteams und Hospizdienste unterstützen bei rechtlichen Fragen und helfen beim Erstellen von Dokumenten.
  • Pflegestützpunkte, Betreuungsvereine oder AnwältInnen für Medizinrecht bieten fundierte Beratung.
Gut zu wissen:
Rechtliche Vorsorge schafft Klarheit – für PatientInnen und Angehörige. Sie hilft, den eigenen Willen wirksam durchzusetzen und unnötige Konflikte oder Unsicherheiten zu vermeiden.

Hilfreich kann es auch sein – sofern möglich – die Angehörigen in die Entscheidungen am Lebensende einzubinden. Die Angehörigen können den mutmaßlichen Willen des/der Betroffenen vertreten.
Zur passenden Hilfe - für Betroffene und Angehörige.
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